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Oberuferer Weihnachtsspiele

Die Weihnachtsspiele der Waldorfeinrichtungen – Paradeis- und Christgeburtspiel am 19.12.2019

Die Weihnachtsspiele gehören in der Waldorfschule zu den verlässlichen Jahresveranstaltungen. Jedes Jahr findet sich eine Schauspielgruppe aus den Kollegien der Ita Wegman Schule und der Freien Waldorfschule in Benefeld und übt Paradeis- und Christgeburtspiel. Dass diese in ihrer traditionellen Spielweise und in der schlichten volkstümlichen und dialekt-geprägten Sprache noch immer so faszinierend sind, könnte genau an den genannten Tatsachen liegen: In einer Gesellschaft, in der wir immer schneller reagieren müssen und gerade in der eigentlich ruhigen Vorweihnachtszeit zu Hochtouren auflaufen, wirken die liebevoll inszenierten Geschichten direkt besänftigend.

Auch in diesem Jahr zeigt man in einer öffentlichen Aufführung die „Vertreibung aus dem Paradies“ und die herzergreifende Erzählung über Jesu` Geburt. Beide Spiele werden hintereinander am Donnerstag, dem 19. Dezember 2019 um 18.30 Uhr im Bühnensaal der Ita Wegman Schule aufgeführt.

Der Eintritt ist frei. 

Beflügelt: Pianist Youngho Park begeisterte seine Zuhörer

Die Reihe Beflügelt...., Podium Junger Künstler , die mehrmals im Jahr zu Konzerten junger Nachwuchskünstler in den schönen Raum des Pavillons der Freien Waldorfschule einlädt, ist immer noch ein wenig ein Geheimtipp.

Dennoch war  auch am vergangenen Sonntag der Raum mit Zuhörern jeglichen Alters gefüllt, um dem Pianisten Young ho Park zu lauschen. Park ist z.Zt. Masterstudent an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Roland Krüger. Er hat schon zahlreiche Preise gewonnen u.a. den Grand-Prix des Samick Seiler Piano Competition in Seoul.

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Wie es euch gefällt….

Die 12. Klasse der Freien Waldorfschule Benefeld spielt einen weiteren Shakespeare am 25.,26. Und 27. Oktober 2019

Bezaubernd, sinnlich, urkomisch und fast ein bisschen sarkastisch im Umgang mit dem Wort „Liebe“ – so oder ähnlich könnte man Shakespeares Liebeskomödie „Wie es euch gefällt“ in vier Adjektiven beschreiben. Jedoch reichen vier Worte nicht aus um auch nur annähernd darzustellen, was die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse der Freien Waldorfschule Benefeld da am vergangenen Wochenende auf die Bühne brachten. Jene Bühne, von der im wohl berühmtesten Zitat des Stückes die Rede ist: „Die ganze Welt ist eine Bühne und alle, Männer und Frauen, sind nur Spieler“.

Seit Wochen arbeitete die Klasse gemeinsam mit Theaterpädagogin Astrid Isenberg und Lehrerin Undine Zinke auf die öffentlichen Aufführungen hin. Szenen wurden angelegt und wie Diamanten bis ins letzte Detail geschliffen. Kostüme wurden zusammengestellt und das Bühnenbild geplant – alles in eigener Regie. Dabei gelang es, in moderner und schlichter Atmosphäre ein klassisches Spiel zu inszenieren, welches an romantischer Aktualität kaum verloren hat.

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„Der Ort macht mich traurig und nachdenklich“

Der 12. Jahrgang der FWS Schule Benefeld stellt sich in der Gedenkstätte Bergen-Belsen einem schwierigen Kapitel deutscher Vergangenheit.

Der Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen am 11. 09. 2019 war auch in diesem Schuljahr fester Bestandteil des Geschichtsunterrichts der 12. Klasse. Im Unterricht hatten sich die Schülerinnen und Schüler bereits intensiv mit den Folgen der menschenverachtenden Politik in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Die direkte Konfrontation mit einem historischen Ort, der die Vernichtung von Menschenleben aus vielen Ländern Europas zum Ziel hatte, lieferte jedoch zusätzlich Eindrücke, die sich im Klassenzimmer nicht in gleicher Weise herstellen ließen.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich zutiefst berührt, erschüttert und erfassten die bedrückende Stimmung und verfassten persönliche Statements zu ihren Gefühlen. Mit vielen Gedanken, über die man sich während des Gangs durch die Dauerausstellung zur Geschichte des Konzentrationslagers austauschte,  haben die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs die Gedenkstätte Bergen-Belsen verlassen und sich der Auseinandersetzung über dieses besonders schwierige Kapitel deutscher Vergangenheit gestellt.

(Foto: 12. Klasse mit Geschichtslehrerin Julia Bouzerar)

FWS Benefeld erneut als Umweltschule ausgezeichnet

Die Freie Waldorfschule Benefeld erhielt erneut die nationale und internationale Auszeichnung als Umweltschule.

Die Auszeichnungen wurden den Schulen am 26.09.2019 im Rahmen eines Festaktes im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf im Beisein von Kultusminister Grant Hendrik Tonne feierlich überreicht.

Bereits seit 2008 nimmt die Freie Waldorfschule Benefeld erfolgreich an dem Projekt teil. Schwerpunkte der diesjährigen Teilnahme lagen in den Themenbereichen Wasser und Biodiversität.

Im Themenbereich Wasser wurde in verschiedenen Altersstufen gearbeitet. So erkundete die 4. Klasse die Bäche in der Umgebung. Die 4. Und 5. Klasse untersuchten während ihrer Klassenfahrt das Wattenmeer. Die 10. Klasse erforschte, zusammen mit der Projektkoordinatorin Myrtis Ehrernstein, ein Woche lang auf dem Zweimastsegler Petrine die Ostsee. Alte Expeditionstraditionen aufgreifend wurden neben den Vermessungsarbeiten mit dem Sextanten zur Schiffsstandortbestimmung und Kartierung von Küstenlinien auch Wetteraufzeichnungen und Naturbeobachtungen an Land, in der Luft und im Wasser durchgeführt. Die 12. Klasse kümmerte sich um die Geländepflege am Schulteich.

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Klingbeil stellt Mitmach-Projekt an Schulen vor

Bundestagsabgeordneter will Ideen der Jugendlichen zum Klimaschutz aufnehmen

Nachdem der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil sein Projekt „Kluge Köpfe für Klingbeil“ bereits an drei Schulen in der Region vorgestellt hatte, folgten in dieser Woche drei weitere: Am Gymnasium Munster, an der Freien Waldorfschule Benefeld und an den BBS Walsrode sprach der SPD-Politiker mit den Schülerinnen und Schülern über sein Mitmach-Projekt, mit dem er die Jugendlichen beim Klimaschutz einbeziehen möchte. Bis Anfang des nächsten Jahres sollen die Schülerinnen und Schüler Vorschläge zum Klimaschutz erarbeiten und diese anschließend präsentieren.

„Ich möchte von den Schülerinnen und Schülern wissen, was wir alle gemeinsam tun können, um unser Klima zu schützen“, erklärt Klingbeil die Idee hinter dem Projekt. Die Jugendlichen, die sich derzeit für einen besseren Umweltschutz engagieren, sollen laut Klingbeil einbezogen werden, denn Politik müsse auch jüngere Generationen vertreten.
„Für mich ist wichtig, die engagierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen in die Politik zu integrieren und ihre Ideen aufzunehmen“, so der 41-Jährige.

Vorschläge werden in Teams erarbeitet

Im Mai hatte er daher alle interessierten Schülerinnen und Schüler aus dem Heidekreis und dem südlichen Landkreis Rotenburg dazu aufgerufen, sich bis zum 23. August für sein Projekt anzumelden. Gruppen von insgesamt sieben Schulen und aus allen Jahrgängen der Klassen 7 bis 13 folgten dem Aufruf. Die Teilnahme ist freiwillig.

Bis Anfang des nächsten Jahres erarbeiten die Schülerinnen und Schüler nun in Teams ihre Vorschläge, die sie sich dann gegenseitig und dem Bundestagsabgeordneten vorstellen. Die Art der Präsentation ist frei – sowohl ein Text als auch ein Plakat, ein Video oder etwas ganz anderes ist möglich.

Die Ideen will Klingbeil aufnehmen und in seine Arbeit einfließen lassen. „Ich möchte den Jugendlichen die Möglichkeit geben, etwas zu bewegen“, so der Abgeordnete aus Munster. Es sei die gemeinsame Pflicht aller Generationen, das Klima und die Umwelt zu schützen, machte der 41-Jährige deutlich. 

„Kluge Köpfe für Klingbeil“ soll in Zukunft auch mit anderen Themen fortgesetzt werden.

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