Die Waldorfschule baut!
Der Startschuss ist gefallen.

 
Die Schulgemeinschaft der Freien Waldorfschule hat sich in ihrer Mitgliederversammlung nun entschieden eine neue Festhalle zu bauen. Die alte Halle entsprach in vielen Punkten nicht mehr den Anforderungen eines Gebäudes, das Platz für viele Besucher, Schüler und Eltern bieten soll. Nun entsteht auf dem Gelände der alten Halle ein neuer Bau, der nicht nur einen schönen Saal mit gut ausgestatteter Bühne beherbergen soll, sondern auch zwei neuen Musikräumen Platz bieten darf. 
 
Wir freuen uns die Besucher unserer Homepage auf diesem Wege über den Fortschritt unserer Abriss- und Bauarbeiten auf dem Laufenden zu halten. Kommen Sie aber auch gerne einmal an der Baustelle vorbei und schauen Sie über den Bauzaun, es wird fleißig gearbeitet. 

Der Betonsockel wird gegossen

Gestern war ein wichtiger Tag beim Fortgang der Arbeiten für unseren Festsaal. Nach tagelangen Sandarbeiten, in denen viele Tonnen Sand in großen Lkw herangekarrt, gleichmäßig verteilt und vor allem befestigt worden waren, wurde eine erste, nur wenige Zentimeter dicke Sauberkeitsschicht gegossen. Diese soll dazu dienen, die Hölzer für die Verschalung des eigentlichen Betonsockels aufzunehmen, die sonst in den Sand gedrückt werden könnten.

Vor Aufbringung der Sauberkeitsschicht war es notwendig gewesen, einige Grundleitungen zu legen, so z.B. für die Elektrizität und das Schmutzwasser, da dieser Bereich nun nicht mehr zugänglich ist. Bevor nun der Betonsockel gegossen werden kann, müssen noch eine Reihe von Vorarbeiten erledigt werden, wie z.B. das Anbringen der benötigten Eisen und die Verschalungen.

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Die Sohle wurde gegossen

Am Montag rollten zahlreiche Betonlaster an, die ihren zähflüssigen Beton über einen großen Rüssel in die Baugrube ergossen.

Zuvor war in viel Kleinarbeit das Eisen angebracht worden, das dem Beton Stabilität verleihen soll. Dabei hatte es Verzögerungen gegeben, da das Biegen der Eisen vor Ort doch länger dauerte als geplant. Auf den heutigen Baustellen werde viel mehr Eisen als früher verwendet, erklärte der Polier, da die Anforderungen an die Statik deutlich gewachsen seien. Augenzwinkernd fügte er jedoch hinzu, dass die nach den alten Vorschriften errichteten Bauten auch noch alle ständen. Stolz war er auch darauf, dass die vorbestellte Menge Beton genau ausgereicht hatte, um die Sohle zu gießen.

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Das Fundament wird gelegt

Nun sind die Sommerferien vorbei, und es hat sich einiges auf der Baustelle getan, auch wenn vom eigentlichen Baufortschritt noch nicht allzu viel sichtbar wird. Auffallend ist in jedem Fall, dass jetzt ein großer Kran die Baustelle ziert und damit das ganze Bauvorhaben zu einem richtigen Bauplatz angewachsen ist. Auch kümmern sich inzwischen im Vergleich zu der Zeit in den Sommerferien viel mehr Bauarbeiter um den Baufortschritt.

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Der alte Grundstein

Es ist nicht lange  her, dass der Bagger sein Zerstörungswerk begonnen hat. Inzwischen sind nur noch Berge der verschiedensten Materialien zu sehen: Sand- und Bruchsteinhaufen, Betonbrocken mit Stahlarmierungen in den verschlungensten Formen, die nun alle nacheinander vom Bagger abgetragen und durch große Laster fortgefahren werden.

Am Dienstag, als der Bagger bei seiner Arbeit im Eingangsbereich tätig war, ließ es sich Herr Tilinski nicht nehmen, die Arbeit zu beobachten und auch Herr Klupsch gesellte sich dazu. Und so war es dann Herr Tilinski, der mit seinen scharfen Augen den alten Grundstein erspähte und sofort dem Baggerfahrer Einhalt gebot, um ihn zu bergen. Beim Öffnen des Pentagondodekaeders aus Kupfer fanden sie dann ein Blatt mit der folgenden Inschrift, die von 44 Erziehern, Lehrern und Vorstandsmitgliedern unterschrieben war:

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Der Abriss

Am Montag begannen nun die eigentlichen Abrissarbeiten unserer alten Festhalle. Ein Bagger arbeitete sich von der Bühne ausgehend auf der Poststraßenseite schrittweise voran, indem er zunächst einen kleinen Teil der Seitenwand einriss und dann sukzessive die Holzkonstruktion des Daches zerlegte. Die Holztrümmer wurden fein säuberlich auf einem Haufen abgelegt und die Metallteile auf einem anderen. Dabei half dem Baggerfahrer ein weiterer Mitarbeiter, der die „Feinarbeit“ bei der Sortierung erledigte, d.h. die noch miteinander verbundenen Holz- und Metallteile voneinander trennte und auf die jeweiligen Haufen verteilte.

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Der Abriss beginnt

12.06.2019: In den Pfingstferien waren eifrige Menschen am Werk, um mit den ersten Abrissarbeiten zu beginnen. Es handelte sich um Mitarbeiter einer Spezialfirma, die die Asbestplatten des Daches abnahmen und mit allen anderen Asbest enthaltenden Materialien entsorgten. Erst wenn keinerlei Asbest mehr auf dem Grundstück vorhanden ist, so erzählte mir der Chef dieser Firma, dürfe mit den eigentlichen Abrissarbeiten begonnen werden.

Dass dies nun bald so weit ist, konnte man Dienstag Nachmittag erkennen, als mehrere große Laster Bagger und anderes schweres Gerät heranfuhren und abluden, die wohl demnächst mit ihrem Zerstörungswerk beginnen werden.

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Die Maulwürfe sind am Werk

06.05.2019: Geht man heute am alten Festsaalgebäude vorbei, so fallen einem große Erdhügel auf, die sich auf dem ehemaligen Parkplatzgelände unter den nicht mehr vorhandenen Bäumen auftürmen. Dazwischen befindet sich ein tiefer Graben, der von der Sporthalle bis fast zum Gemeindeverbindungsweg führt.

Geht man diesen Maulwurfsarbeiten auf den Grund, so erfährt man, dass hier die Versorgungsleitungen für die Sporthalle verlegt wurden, da diese nicht unter Gebäuden verlaufen dürfen. Wasser, Strom und Elektrizität sind schon neu angeschlossen und wir hoffen, dass der Fortgang der Arbeiten nun bald in Gang kommen wird.

Für den Vorstand, Christoph Küchel

Platz für mehr als 400 Gäste

Waldorfschule lässt neue Festhalle bauen - die nach Fertigstellung auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden kann

Aus der Walsroder Zeitung - 28. Mai 2019 - 15:22 UHR - VON JENS REINBOLD

Der weiträumige Bauzaun an der Ecke Poststraße/Cordinger Straße in Benefeld ist nicht zu übersehen. Mittendrin steht (noch) die alte Festhalle der Waldorfschule, die 1958 gebaut worden ist. Doch nach gut 60 Jahren hat sie ausgedient. “Im Juni wird das Gebäude abgerissen”, erklärt Christian Fenton, Geschäftsführer der Waldorfschule in der Ortsmitte.

Es ist das nächste ehrgeizige Ziel, das Fenton und seine Mitstreiter der Privatschule in Angriff nehmen. Bereits vor fünf Jahren haben sie nebenan in Zusammenarbeit mit der SG Benefeld-Cordingen eine neue Sporthalle errichten lassen, nun folgt die Festhalle, die nicht nur in ihrer Optik mit grauer Putz- und roter Backsteinfassade ein bisschen wirkt wie aus der Zeit gefallen. Doch nicht nur optisch hat das Gebäude die besten Zeiten längst hinter sich: Im Dach ist Asbest gebunden, “aber auch energetisch und aus Brandschutzaspekten ist es nur noch geduldet, der Landkreis gewährt Bestandsschutz”, so Fenton.

Doch nicht nur nach rechtlichen Vorgaben genügt die Halle kaum noch den Ansprüchen, auch die Schulgemeinschaft ist unzufrieden mit ihrer Veranstaltungshalle. Festliche Stimmung bei schuleigenen Theater- oder Musikvorführungen - wichtige Bestandteile der Waldorfschulprogrammatik - kommt kaum noch auf.

Das wird sich in den kommenden Monaten komplett ändern: Die Bühne im Neubau soll mit modernster Technik ausgestattet werden, von den leicht treppenförmig angelegten Zuschauerrängen für etwa 300 Gäste gibt es einen vorzüglichen Blick aufs Geschehen. Die Galerie bietet zudem noch einmal mehr als 100 Plätze. Damit ist ein Hauptanspruch an das neue Gebäude erfüllt: “Unsere derzeit 355 Schüler und knapp 40 Lehrer sollen dort Platz finden können”, sagt Fenton. Die Schüler dürfen sich zudem auch über zwei neue Musikräume in dem Neubau freuen. Kostenpunkt des Ganzen insgesamt: stolze 4,5 Millionen Euro. “Eigenkapital plus Darlehen”, erklärt der Geschäftsführer das Finanzierungsmodell, das festgezurrt ist. In den kommenden Monaten wird Fenton zudem auf Akquisetour gehen: Womöglich hilft noch die eine oder andere Großspende, damit der Schulträgerverein das Großprojekt noch besser stemmen kann.

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