Die Wände wachsen

Seit dem Dreikönigstag sind die Arbeiten am Festsaal im neuen Jahr wieder in Gang und was man wahrnimmt, kann sich sehen lassen. Die Wände sind schon ein ganz schönes Stück aus dem Untergrund herausgewachsen und es ist von außen nicht mehr so ohne Weiteres in das Gebäude hineinzusehen. Begibt man sich aber ins Innere, werden schon die erste Anzeichen für die Aufteilung der Räume sichtbar: Der zukünftige Saal wirkt noch ziemlich groß, da noch nicht genau zu unterscheiden ist, welchen Raum davon die Bühne einnehmen wird. Viel Platz ist im Moment nicht vorhanden und man hat Mühe, sich durch das Labyrinth aus Schalplatten aus Metall, Holzbohlen, Eisenmatten und –stangen hindurchzuwinden, wenn man den Innenraum betritt. Zusätzlich erschweren große Pfützen den Weg und man muss doch immer wieder vor den am Bau Beschäftigten in Hochachtung den Hut ziehen, wenn man bedenkt, unter welchen Witterungsverhältnissen sie tagtäglich ihrem Handwerk nachgehen.

Bezüglich des Zeitplanes hat eine Überprüfung ergeben, dass sich die Verzögerungen doch aufsummiert haben. Es ist Vieles zusammengekommen: Es hatte schon mit einer Verzögerung bei den Abbrucharbeiten des alten Festsaales angefangen und dann zogen sich die Arbeiten im Keller auch sehr in die Länge, wegen der dort herrschenden ausgesprochen beengten Arbeitsverhältnissen. Im Moment sieht es danach aus, dass wir damit rechnen, frühestens im Dezember 2020 die Einweihung feiern zu können. Dann dürfen aber keine weiteren Verzögerungen dazukommen, was bei einem so großen Bauprojekt nie mit Sicherheit vorherzusagen ist.

                                               

Für den Vorstand

Christoph Küchel

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Intern